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Kurz und gut!

Ka. Der neue Ford

Auszug aus der Auto Bild Nr. 43, 10/2008

Europas dienstältester Pkw ist ein rüstiger Rentner. Seit zwölf Jahren flirtet sich der Ford Ka nun schon durch die Frauenwelt, ist Milionär (über 1,4 Milionen Mal verkauft) und steht damit meilenweit über all den Chauvi-Sprüchen, die ihn ein Laben lang respektlos geohrfeigt haben. Weiberhled, Friseusen-Kutsche - sei´s drum. Der Ka ist längst zum Klassiker gereift und genießt die höchste Loyalität der Ford-Flott. Er ist eine eigene Marke in der Marke, Er heißt Ka, nicht Ford. Solche Originale solle man pflegen. Ford tut das. Der Ka debütiert- in geheimer Mission - am 7. November medienwirksam im neuen Bond-Film "Ein Quantum Trost" (beim Händler ab 14. Februar). Doch Trost braucht die neue Kurzmeldung aus Köln nun wirklich nicht. Verglichen mit dem kantigen Ka der Generation, ist der neue geradezu ein Friedensangebot ans Auge. Längst nicht so ein Charmeur wie jedermanns Darling Fiat 500, mit dem er gemeinsam im polnischen Werk Tichy vom Band läuft. Wäre auch zu peinlich, wenn Ford seinem Knirps ein fratzenhaftes Clown-Gesicht mit Kulleraugen und Grinse-Grill verpasst hätte. Kult kann man nicht schminken.

Ka II will nicht lustig sein, sondern gut. Mit 3,62 Meter Länger wirkt er nun viel erwachsener, ernsthafter. Modern, ja. Auch modisch mit all den poppigen Farben die demnächst über uns herfallen. Aber eben kein Design-Revoluzzer mehr, wie es noch die erste Generation war. Die grauen Rundum-Pampers sind verschwunden, hier kommt ein Schrumpf-Fiesta, der es Ernst meint.

Wie ernst sagt Projektleiter Matthias Tonn. "Wir mussten uns ganz genau überlegen, wo wir das Geld reinstecken." Bei einem Einstiegspreis von 9750 Euro bleiben zwangsläufig Wünsche auf der Strecke. Der harte Kunststoff innen ist- na ja - nennen wir es mal artgerecht. Immerhin sollen die farblich abgesetzten Teile an Lenkrad, Mittelkonsole und Türen vierfach lackiert sein.
Aber: Auf höhenverstellbare Gurte wurde verzichtet auf einen Druckknopf an der Heckklappe ebenso. Und im Vergleich zum Italo-Bruder kommt der Ka in Serie nur mit zwei statt mit vier Airbags. Ach ja, ein CD-Radio wie im 500er fehlt auch.

ABS ist immer an Bord, ESP kostet 360 Euro extra, Gratis sind Talente, die Fiat offenbar weniger wert waren als Ford. Dazu zählen die aufwendigen Polsterung der Vordersitze, die effektivere Geräuschdämmung, vor allem aber das überarbeitete Fahrwerk. Vorn wurde die Torsionssteifigkeit des Stabis um 20 Prozent erhöht, hinten gar um 70 - ausgehend vom Fiat Panda, auf dem 500 und Ka basieren. Dadurch können die Ka-Dämpfer nun mehr Komfortarbeit übernehmen, statt sich mit übertriebener Härte um diese nervige Wankbewegung zu kümmern. "Das ist Ford-DNA", sagt Tonn.

Fahren wir ein Stück, um zu verstehen, was er damit meint. Was sofort auffällt: Kamerad Ka liegt ruhig, auffällig ruhig. Auf glatter Bahn erwartet man das. Aber selbst wenn´s kurvig wird und der Asphalt fies bröckelig, so wie ein alter Kanten Brot, kann´s der Ka.
Sorry, Fiat, aber das fühlt sich eine Klasse souveräner als bei Eurem 500er an. Diesen Feinschliff vermisse ich beim Italiener. Frappierend auch wie viel mehr Agilität und Fahrspaß in der Lenkung des Ka steckt. Beide arbeiten elektrisch. Doch die des Fiat fand ich von Anfang an enttäuschend: zu synthetisch, nicht rund, unharmonisch.

Beim Ka denkst du: elektrisch? Nee, die reagiert so spontan und direkt, das muss ´ne hydraulische sein. Ist sie natürlich nicht, nur eben feinfühliger programmiert. Da bin ich mal auf das erste direkte Treffen gespannt.
Beim Antrieb werden wir keine großen Überraschungen erleben. Beide Ka-Motoren kennen wir baugleich aus dem 500er. 90 Prozent, sagt Ford, werden den Benziner (69 PS) nehmen. Mit dieser Prognose liegen die Kölner vermutlich richtig, denn der reicht völlig. Ist flott genug, nicht zu laut und mit einem versprochenen Verbrauch von 5,1 Litern auch nicht zu gierig. Die Übrigen greifen zum 75-PS Diesel mit Partikelfilter (4,2 Liter Verbrauch pro 100 km).

Satte 2.00 Euro kostet der mehr und schießt sich schon deshalb aus dem Rennen. Ein 135-PS-Renner á la 500 Albarth ist laut Ford übrigens nicht in Planung. Nicht mal für Geheimagenten mit der Lizenz zum Rasen.  

 

 


Volvo XC60: Der sicherste Volvo aller Zeiten

Auto-Nauheim präsentiert neues allradgetriebens Cross-Over-Modell
Auszug aus dem Pressebericht des E.T. Druck´s am 21.11.08

ESCHBORN. Am 22. November feiert der neue Volvo XC60 bei uns im Autohaus Nauheim in Eschborn seine Deutschland-Premiere. Das jüngste Mitglied der Volvo Modellpalette verbindet die Vielseitigkeit der Volvo XC-Range mit dem Charisma eines Sportcoupés. Zugleich verkörpert das Cross-Over-Modell die neue Volvo Formensprache und zeichnet sich darüber hinaus sowie seine sportliche Agilität aus.
Als erstes Automobil weltweit ist der Volvo XC60 serienmäßig mit City Safety ausgerüstet, das hilft, Unfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten ganz zu vermeiden oder zumindestens die Folgen deutlich zu mindern.
"Der neue Volvo XC60 ist nicht nur der sicherste, der jemals gebaut wurde", sagt Thomas Viehweg, Geschäftsführer von Volvo Car Germany (Köln). "Mit dem Volvo XC60 setzt Volvo einmal mehr einen außergewöhnlichen Trend. Seine große Variabilität und die unverwechselbaren Charaktereigenschaften machen ihn zu einem gleichermaßen vielseitigen wie verlässlichen Fahrzeug auf und abseits der Piste."
Der Volvo XC60 schlägt in der Modellpalette des Schwedischen Premium-Herstellers ein neues Design-Kapitel auf. Schon optisch verfügt er über mehr Dynamik, Emotionalität und Leidenschaft als jeder andere Volvo zuvor. Dabei kombiniert das Cross-Over-Model typisches Volvo XC-Elemente wie den kraftbetonten Unterbau, die erhöhte Bodenfreiheit und große Räder mit den fließenden Linien eines sportlichen Coupés. Der beachtliche Radstand sorgt für beste Platzverhältnisse auf allen Sitzen und hohen Fahrkomfort.
Der neue Volvo XC60 markiert die Spitze der Volvo Sicherheitsentwicklung. Er verfügt über sämtliche Volvo Technologien zur Unfallvermeidung und zum bestmöglichen Insassenschutz. Darüber hinaus ist er mit zahlreichen Regelsystemen ausgestattet, die den besonderen Anforderungen an Fahrzeuge dieses Segments gerecht werden.
Dazu gehört das Überroll-Schutzsystem ROPS und die überarbeitete Fahrzeugdynamikregelung DSTC. Der Volvo XC60 ist das erste Automobil weltweit, das serienmäßig mit City Safety ausgerüstet ist. City Safety ist bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h aktiv und dient dazu z.B. klasische Auffahrunfälle in der Stadt bei Geschwindigkeiten bis 15 km/h durch Einleitung einer Notbremsung komplett zu verhindern oder bei Geschwindigkeiten bis 30 km /h zumindestens die Folgen deutlich abzuschwächen. Dank der modernen Fahrwerkstechnik bietet der Volvo XC60 hohen Reisekomfort, müheloses Handling im Stadtverkehr und robusten Vortrieb abseits fester Pisten.

"Der neue Volvo XC60 ist sicher, aufregend und innovativ - und damit das ideale Fahrzeug für Freizeitaktivitäten aller Art. Mit seiner umfangreichen Serienaustattung, seiner breiten Palette an Farben und Materialien sowie zahlreichen Komfortelementen ermöglicht er einen hohen Individualisierungsgrad. Sein attraktiver Preis macht ihn darüber hinaus zu einem der interessantesten Angebote auf dem Markt", sagt Stefan Nauheim, Geschäftsführer der Auto-Nauheim GmbH.